Definition »Finanzielle Kompetenz« In §3 der
Ideale der FinanzUni steht, die FinanzUni lehrt finanzielle Kompetenz. Nun gut, aber was ist das überhaupt, finanzielle Kompetenz?
Definitionen müssen sein. Sonst redet man nicht über dasselbe Thema, sondern aneinander vorbei.
Finanzielle Kompetenz sei definiert als »die Fähigkeit, mit eigenem und mit fremdem Geld so umzugehen, daß es der Zielerreichung bestmöglich dient«. Finanzielle Kompetenz ist eine Kombination aus
Wissen und
Methodik.
Merksatz: Finanzielle Kompetenz ermöglicht den zielorientierten Umgang mit Geld. Voraussetzung für das Vorhandensein finanzieller Kompetenz ist somit:
- eine Zielsetzung
- ein Bewertungsmaßstab für das Ausmaß der Zielerreichung
- die Kenntnis alternativer Wege der Zielerreichung.
Ein
Ziel unterscheidet sich von einem
Wunsch dadurch, daß das Ziel »operationalisiert« ist. Das heißt, das Ziel steht inhaltlich und zeitlich genau fest und die Zielerreichung ist individuell
beeinflußbar.
Merksatz: Ziele sind operationalisierte und individuell beeinflußbare Wünsche. Nur dann kann das Ziel überhaupt verfolgt werden und nur die
Zielverfolgung macht die
Zielerreichung wahrscheinlich. Anderenfalls warten Sie auf Glück (wie beim Lotto). Und wer bei seinen Finanzen auf Glück wartet, wartet erfahrungsgemäß sein Leben lang vergeblich.
© FinanzUni.org