Autor Thema: Vorsorgebedarf  (Gelesen 5765 mal)

Offline Bennett

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Vorsorgebedarf
« am: Mai 21, 2004, 10:52:27 Nachmittag »

Vorsorgebedarf

Schon heute erhält die Mehrzahl der Männer in Deutschland weniger als 900 Euro gesetzliche Rente und die Mehrzahl der Frauen sogar weniger als 500 Euro Monatsrente aus dem staatlichen Rentensystem!

Und dennoch: Soviel gesetzliche Rente wie heute wird keine Generation mehr erhalten. Warum? Weil sich die demographische Entwicklung in Deutschland auf absehbare Zeit nicht wesentlich verbessern wird. Und diese demographische Entwicklung sieht so aus:

Die Menschen werden dank medizinischer Fortschritte immer älter und es werden zu wenig Kinder geboren, um diesen Trend der Vergreisung der deutschen Gesellschaft aufzuhalten (von Zu- und Abwanderungseffekten können wir hier einmal absehen). Dann wird schon um das Jahr 2025 ein Arbeitnehmer einen Rentner finanzieren müssen!

Wie gut können Sie einen Rentner finanzieren?




Wie soll das im Umlageverfahren realisiert werden? Schon heute ist die Grenze der individuellen Belastbarkeit durch gesetzliche Rentenversicherungsbeiträge erreicht, und wenn man manche Klagen hört, bereits überschritten. Wer sich bewußt macht, daß ab etwa 2025 die Lebensqualität des Durchschnittsrentners von der individuellen Leistungsfähigkeit eines einzelnen Arbeitsnehmers abhängen wird, dem muß ganz gruselig werden!

Lesen Sie hierzu unbedingt auch unter Selbstmotivation den Punkt 2: Die Notwendigkeit einer komplett eigenverantwortlichen Rentenversorgung begreifen!

Merksatz: Von dem vielen Geld, das Sie heute in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, erhalten Sie im Alter nicht einen einzigen Euro zurück. Das ganze Geld ist für Sie komplett verloren!

Vertrauen Sie nicht auf nachfolgende Generationen. Erfahrungsgemäß sind nachfolgende Generationen nicht so dumm wie gegenwärtige Generationen!

Es ist unverantwortlich, daß die Rentenversicherungsträger den heutigen Arbeitnehmern mit maßlos übertriebenen Rentenhochrechnungen einen finanziell abgesicherten Ruhestand vortäuschen, obwohl spätestens seit den 80er Jahren (!) des letzten Jahrhunderts offensichtlich ist, daß die gesetzliche Rente so unsicher ist wie sie nur sein kann!

Und wer jetzt denkt: »Ich betreibe aber auch noch private und betriebliche Altersvorsorge und ich werde deshalb nie zur breiten Masse der zukünftig armen deutschen Rentner gehören«, der kann nicht volkswirtschaftlich denken! Was glauben Sie denn, wer zukünftig das Steueraufkommen zur Finanzierung der jährlichen Zuschüsse in die gesetzliche Rentenkasse aufbringen muß? Wieviel Ihnen dann noch von Ihrem vermeintlichen Alterswohlstand bleibt, werden Sie sehen.

Deshalb gibt es schon heute für jeden, der das durchschaut und so weit denken kann, nur eine Konsequenz:

Selbst endlich effiziente Vermögensbildung und Altersvorsorge betreiben und anderen diese Notwendigkeit ebenfalls klarmachen!

Können Sie wirklich nicht so weit denken?


Das marode Rentensystem ließe sich genauso vermeiden wie das marode Gesundheitssystem! Und die Arbeitslosenzahl ließe sich genauso drastisch reduzieren wie die Kriminalität! Aber eine starke, egoistische Lobby in Finanzbranche und Medien verhindert systematisch die finanzielle Aufklärung der Bevölkerung. Bis die Probleme die Gesellschaft zerreißen.

Ach, Sie beruhigen sich mit dem Gedanken »Soweit wird es schon nicht kommen«? Na ja, Sie glauben ja auch, Sie hätten bislang eine sichere und erfolgreiche Altersvorsorge betrieben, nicht wahr? Der Durchschnittsbürger glaubt so vieles, aber weiß doch so wenig. Ob Sie persönlich zum Durchschnittsbürger gehören, entscheiden Sie selbst! Jetzt und jeden Tag auf's Neue. Jeder ist seines Glückes Schmied.
 
Wann fangen Sie endlich damit an, finanzielle Kompetenz zu erwerben und weiterzuverbreiten?


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